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Typisierungsaktion im Druckzentrum

26.03.2015 -

Im März fand eine Typisierungsaktion im Druckzentrum Nordsee statt.

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Jetzt wird gefaltet!

05.11.2014 -

DRUCKZENTRUM NORDSEE erweitert Portfolio um DZN-Flyer

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Digitaler Wandel im Druckzentrum Nordsee

04.11.2014 -

Wohl kaum eine Branche ist so stark von der digitalen Revolution betroffen wie die Druckindustrie.

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Digitaler Wandel im Druckzentrum Nordsee

04.11.2014

Digitaler Wandel im Druckzentrum Nordsee


Wohl kaum eine Branche ist so stark von der digitalen Revolution betroffen wie die Druckindustrie. Ihre Produkte sind der Inbegriff der analogen Medien: Farbe auf Papier, fass- und fühlbar. Doch im DRUCKZENTRUM NORDSEE herrscht trotzdem Aufbruchsstimmung. Denn der digitale Wandel bringt auch neue Drucktechnologien und damit jede Menge Chancen für neue, innovative Druckprodukte.

„Es ist absehbar, dass die Druckauflagen weiter sinken werden“, weiß Lars Witthohn. Doch für den Leiter des DRUCKZENTRUMS NORDSEE ist dies kein Anlass, den Kopf in den Sand zu stecken: „Wir haben sicherlich keine Angst vor dem digitalen Wandel.“ Witthohn sieht eher ungeheure Chancen für die Druckerei am Grollhamm. „Unser Produkt-Portfolio muss sich der Entwicklung anpassen. Es stellt sich am Ende doch nur die Frage, wie intelligent wir die neuen Technologien zu nutzen wissen.“

Eine dieser Zukunftstechnologien nennt sich Web-to-Print - und das DRUCKZENTRUM NORDSEE steht bereits in den Startlöchern. Konkret geht es darum, Vorlagen für verschiedene Printprodukte in einem Internet-Portal, das derzeit innerhalb des NORDSEE MEDIENVERBUNDS entwickelt wird, bereitzustellen. „Die dort hinterlegten Vorlagen enthalten statische Platzhalter für Bilder und Texte, die mit den individuellen Inhalten des Benutzers gefüllt werden können“, erläutert Witthohn das Prinzip. Dabei seien natürlich auch verschiedene Stile und Layouts pro Produkt denkbar. Als Paradebeispiel führt Lars Witthohn die neuen Faltbroschüren (siehe Bericht in dieser Ausgabe) an: „Ob als Poster, Landkarte oder rein aus Text- und Bildblöcken: Mit nur wenigen Platzhaltern lassen sich individuelle und schön gestaltete Broschüren erstellen.“ Die fertigen Dokumente werden schließlich von dem Web-to-Print-System automatisch mit den korrekten Parametern in eine druckfähige PDF-Datei umgewandelt, die dann im DRUCKZENTRUM NORDSEE weiterverarbeitet und gedruckt werden kann. „Dank Web-To-Print fällt dabei die Rechnung für die Gestaltung der Druckvorlage - bei vielen Printprojekten immerhin einen Kostenanteil von rund 50 Prozent - größtenteils weg“, rechnet Witthohn vor.

Eine weitere Technologie, die die Druckbranche derzeit gehörig umkrempelt, ist der Digitaldruck. Die Digitalmaschinen arbeiten nach dem gleichen Prinzip wie die Tintenstrahl- und Tonerdrucker in jedem Durchschnittsbüro. Die digitalen Daten landen also ohne den aufwändigen Umweg über Druckplatten direkt auf dem Papier. „Dank diesem Verfahren können Zeitungen, Magazine oder Prospekte für jeden einzelnen Empfänger individualisiert und personalisiert werden - bislang eines der großen Alleinstellungsmerkmale digitaler Medien“, verdeutlicht Witthohn. Eine Zeitschrift mit persönlicher Anrede auf dem Titelblatt? Unterschiedliche Werbeanzeigen für Herrn Meier und Frau Müller? Unterschiedliche thematische Schwerpunkte im redaktionellen Teil? Aus Sicht der Druckerei sei das alles denkbar, versichert Witthohn. Aber: Es erfordert ein „radikales Umdenken“, sowohl in den Redaktionen und Anzeigenabteilungen, als auch innerhalb der Mauern des DRUCKZENTRUMS NORDSEE. „Wir müssen dabei den ganzen Produktionszyklus bedenken, den Druck und das Davor und Danach", beschreibt Witthohn die Herausforderung. Wie werden die die individualisierten Inhalte für den Druck bereitgestellt? Und wie landet die Zeitung für Herrn Meier genau im richtigen Paket beim richtigen Zusteller?

Ein Stück dieser Zukunft für das DRUCKZENTRUM hält Manfred Knopf schon in Händen. Es ist ein Kalender für das Jahr 2015, ein Familienplaner rund um das Thema Garten. Das Geheimnis hinter dem neuen Druckprodukt: Der Kalenderinnenteil wurde in großer Auflage im Druckzentrum produziert, der Umschlag - komplett individualisiert mit Logo, Text und Fotos für verschiedenen Firmenkunden - bei einer Digitaldruckerei in Auftrag gegeben. „Der Zeitungsrotationsdruck spielt seine Stärken ab Auflagen von 5000 Stück aufwärts voll aus. Der Digitaldruck hingegen ermöglicht die Individualisierung in kleineren Stückzahlen“, erläutert Lars Witthohn. „Bei dem Gartenkalender gelingt es uns, die Vorteile beider Techniken intelligent miteinander zu verknüpfen“. Das machte auch das Verkaufsgespräch bei Geschäftskunden in der Region und darüber hinaus, „Die Kalender-Umschläge konnten wir für jeden einzelnen Kunden individuell erstellen und in Auflage von jeweils einem Stück digital drucken lassen“, berichtet Knopf. Bevor auch nur ein Auftrag erteilt war, konnte er den potenziellen Auftraggebern so schon ein fertiges Produkt in die Hand drücken: „Hier ist ihr neuer Firmenkalender! Wie viele möchten Sie bestellen?“

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